Kinder für ihr Körpererleben zu sensibilisieren und neue Bewegungsmöglichkeiten zu schulen, ermöglicht ihnen eine flexiblere Reaktion auf Körper- und Umweltreize. Sie erfahren und erweitern dadurch ihre Selbstregulationsfähigkeit und Ich-Stärke.

Verhaltens- und Bewegungsauffälligkeiten bei Kindern gehen oft mit Lern- und Leistungsstörungen einher. Emotionale Belastung kann sich in Konzentrations- und Aufnahmeschwierigkeiten, Aggression, depressivem Rückzug, oder Kontaktschwierigkeiten äußern. In Bewegung lässt sich spielerisch ein meist negatives Körperbild korrigieren und konstruktive Änderungen im Erleben, Verhalten  und in sozialen Beziehungen erlernen. Strukturierte Spannungsentladung schafft Offenheit für neue Lernerfahrungen.